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Zukunftssichere Digitalisierung: Bezirk Mittelfranken setzt auf DEGEN & Relution

Der Bezirk Mittelfranken hat eine moderne Digitalisierungsstrategie für seine Förder- und Berufsschulen entwickelt. Ziel war es, Unterricht interaktiv zu gestalten, einheitliche Standards zu schaffen und gleichzeitig die IT nachhaltig zu entlasten. Die Entscheidung fiel dabei auf die Kombination aus ADVANTouch-Displays von DEGEN und dem Geräteverwaltungsmanagement Relution.

Ergänzend zur Projektumsetzung geben Verantwortliche des Bezirks Mittelfranken im weiteren Verlauf Einblicke in die Entscheidungsfindung und die Erfahrungen aus der Praxis.

Einheitlicher Standard für sieben Standorte

Nach einer Testphase mit einem „Musterklassenzimmer“ entschied sich der Bezirk für einen einheitlichen technischen Standard.

Heute sind bereits über 100 ADVANTouch Displays an sieben Standorten im Einsatz. Am Standort Ansbach wurde eine Vollausstattung umgesetzt, weitere Schulen in Nürnberg folgen sukzessive.

Digitale Standardisierung mit besonderem Anspruch – Im Gespräch mit dem Bezirk Mittelfranken

Im Rahmen der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie haben wir mit dem Bezirk Mittelfranken über Ziele, Herausforderungen und Erfahrungen aus der Praxis gesprochen.

Im folgenden Interview gibt Klaus Lauer, Projektleiter Digitale Bildung, Einblicke in die Entscheidungsfindung, die Umsetzung und den Mehrwert der eingesetzten Lösungen.

„Der Bezirk Mittelfranken ist als Sachaufwandsträger schwerpunktmäßig für Förder- und Berufsschulen zuständig, in denen Kinder und junge Erwachsene mit sehr unterschiedlichen Förderbedarfen begleitet werden. Gleichzeitig sind wir ein vergleichsweise kleiner Akteur innerhalb der bayerischen Schulträgerlandschaft – geprägt von sehr individuellen Schulen. [...] Unser Ziel war es daher, eine Lösung zu finden, die pädagogisch sinnvoll ist und gleichzeitig den organisatorischen und technischen Aufwand beherrschbar hält.“

„Wir haben den Schulen einen sogenannten Blumenstrauß an IT-Equipment zur Teststellung angeboten – in Form eines Musterklassenzimmers. Dazu gehörten unter anderem Wurfmikrofone, Dokumentenkameras, der Lehrkraft folgende Webcams sowie interaktive Großbildschirme. [...] Auf diese Weise konnten wir gemeinsam mit den Schulen einen passenden Standard definieren, der den jeweiligen Anforderungen gerecht wird.“

„Wir hatten bereits vereinzelt ADVANTouch-Displays im Einsatz und von den Schulleitungen sehr positives Feedback erhalten. Die Displays haben sich als geeignetes technisches Hilfsmittel für die Umsetzung moderner Methodik und Didaktik bestätigt. [...] Für uns als Sachaufwandsträger war zudem entscheidend, einen einheitlichen Standard zu schaffen, um den Betreuungsaufwand möglichst gering zu halten.“

„Wir hatten bereits ein MDM eines anderen Anbieters im Einsatz, das jedoch nicht alle relevanten Bereiche so abdecken konnte, wie wir uns das vorgestellt haben. [...] Relution war unter anderem deshalb in der engeren Auswahl, weil Informationssicherheit, Datenschutz, deutsches Know-how und DSGVO-Konformität für uns zentrale Kriterien sind. [...] Darüber hinaus war uns wichtig, perspektivisch möglichst alle digitalen Geräte über eine zentrale Verwaltungsplattform administrieren zu können.“

„Aktuell sind über 100 ADVANTouch-Displays an sieben Standorten im Einsatz. Der Schwerpunkt liegt aufgrund der geografischen Bündelung in Nürnberg. In Ansbach wurde bereits eine Vollausstattung mit 16 Klassenzimmern erreicht. [...] Auch in Verwaltungs- und Werkstattbereichen kommen die Displays zunehmend zum Einsatz.“

„Die Rückmeldungen aus den Schulen sind durchweg positiv. Die Systeme werden sehr gut angenommen. [...] Direkt nach der Installation erfolgte eine technische Einweisung, nach sechs bis acht Wochen eine offene Fragestunde. Dieses Vorgehen hat sich bewährt.“

„Geräteverwaltung und die Verteilung von Standard-Apps haben einen sehr hohen Stellenwert. Gerade im öffentlichen Dienst stehen wir vor ähnlichen Herausforderungen wie andere Bereiche – Stichwort Fachkräftemangel. [...] Ohne zentrale technische Hilfsmittel wäre die Administration der Vielzahl an Geräten mit den vorhandenen personellen Ressourcen nicht leistbar.“

„Unsere Digitalisierungsstrategie ‚Musterklassenzimmer‘ ist bereits sehr weit gediehen. Wir glauben, den Schritt in Richtung digitale Schule tatsächlich gegangen zu sein. [...] Sofern Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, werden wir weitere Klassenzimmer auf den definierten Standard heben.“

Ausblick: Weiterer Ausbau der digitalen Lernumgebungen

Der Bezirk Mittelfranken plant, die Ausstattung seiner Schulen weiter auszubauen und zusätzliche digitale Geräte schrittweise in Relution zu integrieren. Ziel ist es, die geschaffenen Standards nachhaltig zu stärken und die digitale Infrastruktur kontinuierlich weiterzuentwickeln – immer mit Blick auf pädagogischen Mehrwert und eine entlastete IT.